Jüdisches Leben in Deutschland heute: Geht’s weiter?
Vortrag. Persönliche Einblicke. Gespräch.
Begegnung mit Frau Judith Neuwald-Tasbach
Dienstag, 23.06.26, 19 Uhr
Foyer des Schloss- und Beschlägemuseums
Heinz-Schemken-Platz 1, 42551 Velbert
Judith Neuwald-Tasbach ist Ehrenvorsitzende der jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen. Ihr Vater ging durch die Hölle der KZ und Arbeitslager war Gründungsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland. Sie gibt persönliche Einblicke in ihr eigenes Erleben – heute – in Deutschland – in Gelsenkirchen.
Eintritt frei!
Veranstalter: Velberter Bündnis Aktiv gegen Antisemitismus in Zusammenarbeit mit dem Schloss- und Beschlägemuseum, der Stadt Velbert und anderen Partnern.
Judith Neuwald-Tasbach, Zeitzeugin der zweiten Generation, erzählt die bewegende Geschichte ihrer Familie – eine Geschichte von Heimat, Verlust und Neubeginn.
Ihr Vater war Gründungsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland und baute nach der Shoa die jüdische Gemeinde in Gelsenkirchen wieder auf. Judith Neuwald-Tasbach führte dieses Erbe weiter: Unter ihrer Leitung entstand die neue Synagoge, und viele Jahre prägte sie die Gemeinde als Vorsitzende. Heute engagiert sie sich mit großer Leidenschaft in der Bildungsarbeit und im interkulturellen Dialog.
Die Familie Neuwald war fest in Gelsenkirchen verwurzelt – bis der nationalsozialistische Terror fast alles zerstörte. Kurt Neuwald überlebte die Konzentrationslager, verlor nahezu seine gesamte Familie – und kehrte dennoch zurück. Er blieb, begann neu und legte gemeinsam mit anderen Überlebenden den Grundstein für jüdisches Leben in Deutschland heute.
👉 Was bedeutet es, nach der Shoa weiterzuleben?
👉 Wie erleben jüdische Menschen heute ihren Alltag in Deutschland?
Ein eindrucksvoller Abend zwischen Erinnerung und Gegenwart.
