Velberter Koffermarsch am 9.11.2026
Zum Gedenken an die Pogromnacht des 09.11.1938 veranstaltet das Velberter Bündnis „Aktiv gegen Antisemitismus“ in Kooperation mit dem Bürgermeisterbüro der Stadt Velbert am Abend des 09.11.2026 den Velberter Koffermasch, um Velberter Jüdinnen und Juden – Opfern der NS-Zeit – zu gedenken. Wir wollen an die Schicksale der Menschen erinnern, die ihre Heimatstadt verlassen mussten – diejenigen, die vertrieben, deportiert und ermordet wurden.
Bei dieser für unsere Gesellschaft in der aktuellen Zeit besonders wichtigen Aktion hätten wir Sie gerne an unserer Seite!
Wir starten um 17 Uhr auf dem Gelände vor der Grundschule Grünstraße und der Martin-Luther-King-Schule, laufen am heutigen Wirtshaus Velbert (ehemals Velberter Hauptbahnhof) vorbei und bewegen uns von dort aus über einige Velberter Straßen zum Platz am Offers. Nach der Ansprache des Bürgermeisters, Dirk Lukrafka, wird dort, wie vor zwei Jahren ein großer David-Stern mit Kerzenlichtern zum Leuchten gebraucht.
Alle Teilnehmenden an dieser Gedenkaktion des Velberter Bündnisses „Aktiv gegen Antisemitismus“ sind herzlich eingeladen, einen Koffer ihrer Wahl mitzubringen und diesen entsprechend zu gestalten. Es können einschlägige Statements auf die Koffer gepinnt werden, wie zum Beispiel „Nein zu Antisemitismus!“, „We remember!“, „Nie wieder ist jetzt!“ oder Ähnliches, Lichterketten angebracht oder Aufkleber verwendet werden.
Diejenigen, die keine Zeit im Vorfeld haben, ihre Koffer aber dennoch gestalten möchten, können ab 16:30 Uhr, am Startpunkt von den Organisatorinnen und Organisatoren Statements in laminierter Form bzw. ein laminiertes Logo des Velberter Bündnisses „Aktiv gegen Antisemitismus“ erhalten, um es an den Koffern anzubringen.
Einen ersten Eindruck von einer ähnlichen Veranstaltung, die bereits in der Stadt Recklinghausen gelaufen ist, vermittelt dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=-sTQQGcD09U
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Velberter Koffergang mit Ihrem persönlichen Einsatz unterstützen, aber auch Ihre Nachbarn, Freunde und Verwandte einladen, dabei zu sein. Helfen Sie, dafür zu sorgen, dass die Erinnerung an unsere Geschichte nicht verblasst – die Erinnerung, die uns lehrt, dass wir und kein anderer für den Erhalt der Menschlichkeit unter uns verantwortlich sind.

